Bahá’í Gärten

Die Bahá’í Gärten sind Haifas berühmteste Touristenattraktion und gehören zu dem Highlights Israels. Es ist unmöglich den 19 perfekt angelegten Terassen, die vom Berg Carmel zur deutschen Kolonie herabführen, keine Beachtung zu schenken.

Bahá’í Gardens

Blick auf die Bahai Gärten von unten.

Der Bahá’í-Glaube ist eine neue Religion. Sie wurde vor 170 Jahren im Iran gegründet. Die wichtigsten Prinzipien des Glaubens sind die Gleichheit der Menschen, Einigkeit der Religionen, Harmonie zwischen Religion und Wissenschaft und die Harmonie von Mensch und Natur. Es ist ein monotheistischer Glaube, der die Propheten vieler Religionen anerkennt: Moses, Jesus, Mohammed, Krischna, Buddha gelten als Boten des einen Gottes. In der Mitte der Gärten steht ein Mausoleum (kein Tempel, wie allgemein angenommen) mit einer goldenen Kuppel. In diesem Schrein befindet sind das Grad des Báb. Der Báb, dessen Name auf Arabisch Tor bedeutet, ist die zweit wichtigste Figur im Bahai-Glauben. Die wichtigste ist Bahá’u’lláh, dessen Name Herrlichkeit bedeutet. Er ist in Akko begraben, 20 km nördlich von Haifa.

Die Zahl 19 ist für die Bahá’í von besonderer Bedeutung. Ihr Kalender besteht aus 19 Monate, die jeweils 19 Tage haben. Neujahr wird am 21. März gefeiert, zur Tagundnachtgleiche, wenn Tag und Nacht gleich lang sind. Die Religionsgemeinschaft hat etwa 7 Millionen Anhänger, hauptsächlich in Indien und den USA. Für Bahá’í ist Israel ein heiliger Ort, an dem sie nicht permanent leben dürfen, sondern den sie nur als Pilger besuchen dürfen.

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